2.3.1. Tätigkeiten (in chronologischer Reihenfolge)
2.3.1.1 Beschreibung der Umwelt des Unternehmens
Komponenten des U-Modells
Akteure - Datenflüsse - Kommunikationswege
Grafische Darstellungsformen
Umweltdiagramm
2.3.1.2 Beschreibung der Geschäftsprozesse aus externer Sicht
Komponenten des U-Modells
Akteure - Datenflüsse - Kommunikationswege - Geschäftsprozesse
Grafische Darstellungsformen
Übersichtsdiagramm
2.3.1.3 Den atomaren, einzelnen Geschäftsprozeß aus externer Sicht beschreiben
Komponenten des U-Modells
Akteure - Datenflüsse - Kommunikationswege - Geschäftsprozesse - Aktivitäten
2.3.1.4 Den einzelnen Geschäftsprozeß aus interner Sicht beschreiben
Komponenten des U-Modells
Akteure - Datenflüsse - Kommunikationswege - Aktivitäten - Geschäftsprozesse - Kommunikationsobjekte - Steuerungsobjekte - Persistente Objekte - Subsysteme
Grafische Darstellungsformen
Prozeßdiagramm
2.3.1.5 Identifizierte Objekte und Subsysteme textuell beschreiben
Komponenten des U-Modells
Kommunikationsobjekte - Steuerungsobjekte - Persistente Objekte - Subsysteme
2.3.1.6 Spezielle Sichten modellieren
Komponenten und Grafische Darstellungsform des U-Modells
Interaktionsdiagramme
Donnerstag, 24. Januar 2008
2.2 Die prozessorientierte Geschäftsmodellierung (Business Engineering)
Aufgrund der Änderung ökonomischer Rahmendaten muss das Management eines Unternehmens Entscheidungen treffen und eine Strategie entwickeln, um die Unternehmensziele zu wahren.
Die Umsetzung einer neuen Strategie ist durchaus nicht trivial und stellt für das Unternehmen eine große Belastung dar, die aber mittels prozessorientierter Geschäfts- und Prozessmodellierung (Business Engineering) durchaus bewältigt werden kann.
In einem Makromodell werden durch eine grobe Geschäftsmodellierung die wesentlichen Geschäftsprozesse erfasst und auf die neuen Anforderungen hin überarbeitet. Das Ergebnis ist ein optimiertes Geschäftsprozessmodel bzw. optimiertes Organigramm.
Wenn die temporären Abhängigkeiten der Geschäftsprozesse untersucht werden, lassen sie sich folgendermaßen differenzieren:
- Wertschaffende Geschäftsprozesse,
- Wertdefinierende Prozesse,
- Managementprozesse und
- Supportprozesse.
(Tipotsch; Schaad)
In einer zweiten Stufe wird das Makromodell verfeinert. Im Bottom-Up - Verfahren unter Berücksichtigung bewährter, operativer Prozesse findet die Mikromodellierung statt. Hier in der Phase der detaillierten Prozessmodellierung ist nun auch die (Informations-) Technik Untersuchungs- und Modellgegenstand.
Die Umsetzung einer neuen Strategie ist durchaus nicht trivial und stellt für das Unternehmen eine große Belastung dar, die aber mittels prozessorientierter Geschäfts- und Prozessmodellierung (Business Engineering) durchaus bewältigt werden kann.
In einem Makromodell werden durch eine grobe Geschäftsmodellierung die wesentlichen Geschäftsprozesse erfasst und auf die neuen Anforderungen hin überarbeitet. Das Ergebnis ist ein optimiertes Geschäftsprozessmodel bzw. optimiertes Organigramm.
Wenn die temporären Abhängigkeiten der Geschäftsprozesse untersucht werden, lassen sie sich folgendermaßen differenzieren:
- Wertschaffende Geschäftsprozesse,
- Wertdefinierende Prozesse,
- Managementprozesse und
- Supportprozesse.
(Tipotsch; Schaad)
In einer zweiten Stufe wird das Makromodell verfeinert. Im Bottom-Up - Verfahren unter Berücksichtigung bewährter, operativer Prozesse findet die Mikromodellierung statt. Hier in der Phase der detaillierten Prozessmodellierung ist nun auch die (Informations-) Technik Untersuchungs- und Modellgegenstand.
2 Geschäftsmodellierung
2.1 Teilbereiche der BWL
Die gedankliche Durchdringung und Analyse komplexer Geschäftsprozesse bzw. –aufgaben und Unternehmungen kann auf sehr unterschiedliche Weise erfolgen. Eine erfolgreiche Unternehmensführung bedeutet das Erreichen übergeordneter Unternehmensziele. Dies kann z.B. durch Erfassen und Regeln der Leistungs- und Zahlungsströme geschehen.
2.1.1 Das Unternehmen als System von Leistungsströmen
Die Menge der Produktionsfaktoren Betriebsmittel, Werkstoffe, objektbezogene und dispositive Arbeit (nach Gutenberg), die hier durch die Leistungsströme abgebildet werden, ist der Menge der klassischen (VWL-) Produktionsfaktoren Arbeit, Boden und Kapital äquivalent.
I. allg. werden in der BWL die Faktoren Betriebsmittel sowie Werkstoffe und der Anlagenbestand in der Investitionstheorie behandelt; den Personalbestand und Arbeitsmarkt verwaltet die Personalwirtschaft; die Werkstoff- und Produktlager fallen in den Zuständigkeitsbereich der Beschaffungs- und Lagerwirtschaft; der Absatzmarkt ist eine Aufgabe des Marketings und die Wertschöpfung, die Leistungserstellung ist der Gegenstand der Produktionstheorie.
2.1.2 Das Unternehmen als monetäres System
2.1.2.1 Monetäre Bestands- und Stromgrößen
2.1.2.2 Das Unternehmen als System von Zahlungsströmen
Die gedankliche Durchdringung und Analyse komplexer Geschäftsprozesse bzw. –aufgaben und Unternehmungen kann auf sehr unterschiedliche Weise erfolgen. Eine erfolgreiche Unternehmensführung bedeutet das Erreichen übergeordneter Unternehmensziele. Dies kann z.B. durch Erfassen und Regeln der Leistungs- und Zahlungsströme geschehen.
2.1.1 Das Unternehmen als System von Leistungsströmen
Die Menge der Produktionsfaktoren Betriebsmittel, Werkstoffe, objektbezogene und dispositive Arbeit (nach Gutenberg), die hier durch die Leistungsströme abgebildet werden, ist der Menge der klassischen (VWL-) Produktionsfaktoren Arbeit, Boden und Kapital äquivalent.
I. allg. werden in der BWL die Faktoren Betriebsmittel sowie Werkstoffe und der Anlagenbestand in der Investitionstheorie behandelt; den Personalbestand und Arbeitsmarkt verwaltet die Personalwirtschaft; die Werkstoff- und Produktlager fallen in den Zuständigkeitsbereich der Beschaffungs- und Lagerwirtschaft; der Absatzmarkt ist eine Aufgabe des Marketings und die Wertschöpfung, die Leistungserstellung ist der Gegenstand der Produktionstheorie.
2.1.2 Das Unternehmen als monetäres System
2.1.2.1 Monetäre Bestands- und Stromgrößen
2.1.2.2 Das Unternehmen als System von Zahlungsströmen
1 Grundlagen
1.2 Untersuchungsobjekte der BWL: Betrieb und Unternehmung
Als Betrieb wird eine Wirtschaftseinheit bezeichnet, die
- durch Kombination der elementaren Produktionsfaktoren (objektbezogene Arbeit, Betriebsmittel und Werkstoffe),
- regelmäßig,
- unter Leitung des dispositiven Faktors in planmäßig organisierter Weise,
- unter Beachtung des ökonomischen Prinzips und
- über den Eigenbedarf hinaus,
- die Gewinnung, Erstellung, Bereitstellung oder Verteilung von Gütern und Dienstleistungen betreibt. (Prozess)
Eine Unternehmung ist ein Betrieb, der
- autonom und
- im Privateigentum der Eigenkapitalgeber befindlich,
- unter Beachtung des Gewinns als wichtige Zielgröße und im Bestreben, das finanzielle Gleichgewicht zu wahren, die obengenannte Definition erfüllt.
1.3 Untersuchungsperspektive
Die BWL betrachtet die ökonomische (wirtschaftliche) Seite eines Unternehmens. Auch die VWL betrachtet u.a. einzelwirtschaftliche Unternehmen. Aber die VWL sieht Unternehmungen und Haushalte hauptsächlich als Akteure auf bestimmten Märkten, also als Anbieter auf Absatzmärkten und Nachfrager auf Konsum- oder Beschaffungsmärkten (Mikroökonomik). Demgegenüber steht bei der volkswirtschaftlichen Betrachtungsweise noch die Makroökonomik, die Untersuchung des Verhaltens vieler Haushalte und Betriebe.
Die BWL dagegen interessiert sich hauptsächlich dafür, wie die Ziele einer einzelnen Wirtschaftseinheit erreicht werden. Dabei werden explizit alle unternehmens- bzw. haushaltsinternen Entscheidungs-, Organisations- und Planungsprobleme in die Betrachtung mit einbezogen.
1.4 Untersuchungsziel: Deskription und Gestaltung unternehmerischer Aktionen
Über den vermögens- bzw. einkommensmäßigen Aspekt unternehmerische Aktionen als Untersuchungsobjekt bzw. Steuerungsgröße kann man z. B. normative oder auch deskriptive Aussagen erarbeiten.
Präskriptive oder auch praktisch-normative Ansätze versuchen z. B. unternehmerische Entscheidungsprobleme gedanklich zu strukturieren, zu durchdringen und damit zu bewältigen. Für bestimmte Ziele werden, häufig in wenn-dann-Sätzen formuliert, die optimalen Aktionen bestimmt und beschrieben.
Deskriptive Ansätze versuchen regelmäßige und prognostizierbare Zusammenhänge aufzudecken. Dabei werden empirische Verfahren (Ermittlung der realen Gegebenheiten) eingesetzt oder es werden mit Hilfe der Modellanalyse die realen Abläufe beschrieben und untersucht.
1.5 Untersuchungsmethode: Modelltheoretische Betrachtungen
1.5.1 Modelltheoretische Analyse als grundlegende Methode der WW
Modelle reduzieren die komplexen Vielfalt ökonomischer Sachverhalte auf beherrschbare Dimensionen und veranschaulichen sie.
Es lassen sich drei Aussageebenen unterscheiden
1. Die modelltheoretische Analyse kann auf Aussagen über real existierende Gegebenheiten abzielen. Zuerst dient das Modell als Erklärungsmuster für reale Abläufe. Daraus werden allgemeine Gesetzmäßigkeiten abgeleitet, anhand derer zukünftige Entwicklungen prognostizierbar sind.
2. Andere Aussagen können die Eigenschaften ökonomischer Objekte (Unternehmen, Märkte, Volkswirtschaften etc) unter definierten, idealisierten Modellbedingungen beschreiben. Bestimmte Effekte können zunächst isoliert analysiert werden. In einer anschließenden Synthese gelangt man dann zu empirisch relativ gesicherten Aussagen.
3. Schließlich ist anhand modelltheoretischer Aussagen die Gestaltung ökonomischer Sachverhalte realisierbar. Mit Entscheidungsmodellen ist es möglich, für besonders einfache Standardprobleme eine optimale Lösung bereitzustellen oder bei komplexeren Problemen zeigt sie zumindest Richtlinien für die sinnvolle Strukturierung ökonomischer Entscheidungsprozesse auf.
1.5.2 Modelltypen und -kategorien
1.5.2.1 Erklärungs-, Prognose- und Entscheidungsmodelle
1.5.2.2 Partial- und Simultanmodelle
1.5.2.3 Einzelwirtschaftliche und gesamtwirtschaftliche Modelle
1.5.2.4 Statistische und dynamische Modelle
Im dynamischen Modell wird die Zeit explizit einbezogen.
1.5.2.5 Deterministische und stochastische Modelle
Bei deterministischen Modellen wird die Zukunft, die Unsicherheit zunächst aus der expliziten Betrachtung herausgehalten.
Bei stochastischen Modellen versucht man, die Probleme, die durch zukünftige Handlungen auftreten und nicht mit Sicherheit vorhersehbar sind, explizit in die modellmäßige Betrachtung mit einzubeziehen.
Grundzüge der BWL II, FernUniversität Hagen
"Wie Strategien laufen lernen", new management, Seite 52 ff
Schaad, D. (2001); Modellierung unternehmensspezifischer Innovations-Prozessmodelle
Tipotsch, C. (1997); Business Modeling - Vorgehensmethodik und Gestaltungsmodelle
Als Betrieb wird eine Wirtschaftseinheit bezeichnet, die
- durch Kombination der elementaren Produktionsfaktoren (objektbezogene Arbeit, Betriebsmittel und Werkstoffe),
- regelmäßig,
- unter Leitung des dispositiven Faktors in planmäßig organisierter Weise,
- unter Beachtung des ökonomischen Prinzips und
- über den Eigenbedarf hinaus,
- die Gewinnung, Erstellung, Bereitstellung oder Verteilung von Gütern und Dienstleistungen betreibt. (Prozess)
Eine Unternehmung ist ein Betrieb, der
- autonom und
- im Privateigentum der Eigenkapitalgeber befindlich,
- unter Beachtung des Gewinns als wichtige Zielgröße und im Bestreben, das finanzielle Gleichgewicht zu wahren, die obengenannte Definition erfüllt.
1.3 Untersuchungsperspektive
Die BWL betrachtet die ökonomische (wirtschaftliche) Seite eines Unternehmens. Auch die VWL betrachtet u.a. einzelwirtschaftliche Unternehmen. Aber die VWL sieht Unternehmungen und Haushalte hauptsächlich als Akteure auf bestimmten Märkten, also als Anbieter auf Absatzmärkten und Nachfrager auf Konsum- oder Beschaffungsmärkten (Mikroökonomik). Demgegenüber steht bei der volkswirtschaftlichen Betrachtungsweise noch die Makroökonomik, die Untersuchung des Verhaltens vieler Haushalte und Betriebe.
Die BWL dagegen interessiert sich hauptsächlich dafür, wie die Ziele einer einzelnen Wirtschaftseinheit erreicht werden. Dabei werden explizit alle unternehmens- bzw. haushaltsinternen Entscheidungs-, Organisations- und Planungsprobleme in die Betrachtung mit einbezogen.
1.4 Untersuchungsziel: Deskription und Gestaltung unternehmerischer Aktionen
Über den vermögens- bzw. einkommensmäßigen Aspekt unternehmerische Aktionen als Untersuchungsobjekt bzw. Steuerungsgröße kann man z. B. normative oder auch deskriptive Aussagen erarbeiten.
Präskriptive oder auch praktisch-normative Ansätze versuchen z. B. unternehmerische Entscheidungsprobleme gedanklich zu strukturieren, zu durchdringen und damit zu bewältigen. Für bestimmte Ziele werden, häufig in wenn-dann-Sätzen formuliert, die optimalen Aktionen bestimmt und beschrieben.
Deskriptive Ansätze versuchen regelmäßige und prognostizierbare Zusammenhänge aufzudecken. Dabei werden empirische Verfahren (Ermittlung der realen Gegebenheiten) eingesetzt oder es werden mit Hilfe der Modellanalyse die realen Abläufe beschrieben und untersucht.
1.5 Untersuchungsmethode: Modelltheoretische Betrachtungen
1.5.1 Modelltheoretische Analyse als grundlegende Methode der WW
Modelle reduzieren die komplexen Vielfalt ökonomischer Sachverhalte auf beherrschbare Dimensionen und veranschaulichen sie.
Es lassen sich drei Aussageebenen unterscheiden
1. Die modelltheoretische Analyse kann auf Aussagen über real existierende Gegebenheiten abzielen. Zuerst dient das Modell als Erklärungsmuster für reale Abläufe. Daraus werden allgemeine Gesetzmäßigkeiten abgeleitet, anhand derer zukünftige Entwicklungen prognostizierbar sind.
2. Andere Aussagen können die Eigenschaften ökonomischer Objekte (Unternehmen, Märkte, Volkswirtschaften etc) unter definierten, idealisierten Modellbedingungen beschreiben. Bestimmte Effekte können zunächst isoliert analysiert werden. In einer anschließenden Synthese gelangt man dann zu empirisch relativ gesicherten Aussagen.
3. Schließlich ist anhand modelltheoretischer Aussagen die Gestaltung ökonomischer Sachverhalte realisierbar. Mit Entscheidungsmodellen ist es möglich, für besonders einfache Standardprobleme eine optimale Lösung bereitzustellen oder bei komplexeren Problemen zeigt sie zumindest Richtlinien für die sinnvolle Strukturierung ökonomischer Entscheidungsprozesse auf.
1.5.2 Modelltypen und -kategorien
1.5.2.1 Erklärungs-, Prognose- und Entscheidungsmodelle
1.5.2.2 Partial- und Simultanmodelle
1.5.2.3 Einzelwirtschaftliche und gesamtwirtschaftliche Modelle
1.5.2.4 Statistische und dynamische Modelle
Im dynamischen Modell wird die Zeit explizit einbezogen.
1.5.2.5 Deterministische und stochastische Modelle
Bei deterministischen Modellen wird die Zukunft, die Unsicherheit zunächst aus der expliziten Betrachtung herausgehalten.
Bei stochastischen Modellen versucht man, die Probleme, die durch zukünftige Handlungen auftreten und nicht mit Sicherheit vorhersehbar sind, explizit in die modellmäßige Betrachtung mit einzubeziehen.
Grundzüge der BWL II, FernUniversität Hagen
"Wie Strategien laufen lernen", new management, Seite 52 ff
Schaad, D. (2001); Modellierung unternehmensspezifischer Innovations-Prozessmodelle
Tipotsch, C. (1997); Business Modeling - Vorgehensmethodik und Gestaltungsmodelle
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