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Donnerstag, 24. Januar 2008

2.2 Die prozessorientierte Geschäftsmodellierung (Business Engineering)

Aufgrund der Änderung ökonomischer Rahmendaten muss das Management eines Unternehmens Entscheidungen treffen und eine Strategie entwickeln, um die Unternehmensziele zu wahren.

Die Umsetzung einer neuen Strategie ist durchaus nicht trivial und stellt für das Unternehmen eine große Belastung dar, die aber mittels prozessorientierter Geschäfts- und Prozessmodellierung (Business Engineering) durchaus bewältigt werden kann.

In einem Makromodell werden durch eine grobe Geschäftsmodellierung die wesentlichen Geschäftsprozesse erfasst und auf die neuen Anforderungen hin überarbeitet. Das Ergebnis ist ein optimiertes Geschäftsprozessmodel bzw. optimiertes Organigramm.

Wenn die temporären Abhängigkeiten der Geschäftsprozesse untersucht werden, lassen sie sich folgendermaßen differenzieren:

- Wertschaffende Geschäftsprozesse,
- Wertdefinierende Prozesse,
- Managementprozesse und
- Supportprozesse.
(Tipotsch; Schaad)

In einer zweiten Stufe wird das Makromodell verfeinert. Im Bottom-Up - Verfahren unter Berücksichtigung bewährter, operativer Prozesse findet die Mikromodellierung statt. Hier in der Phase der detaillierten Prozessmodellierung ist nun auch die (Informations-) Technik Untersuchungs- und Modellgegenstand.

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